Auch in diesem Jahr gab es für unsere Sechstklässler spannende Einblicke zu Wilhelm Hasemann und „35 Jahre Städtepartnerschaft mit Gutach“
Frau Wald und Frau Hoffmann vom Verein für Heimatkunde Mühlberg erzählten im Kunstunterricht am 16. April 2026 vom Leben und Wirken des Malers Wilhelm Hasemann. Sein Geburtshaus in Mühlberg steht heute noch – direkt vor Ort am Neustädter Markt zu sehen.
Hasemann wurde in Mühlberg geboren, verbrachte dort Kindheit und Jugend und malte schon mit 14 Jahren. Später heiratete er die Tochter einer Mühlberger Apothekerfamilie und zog mit 30 Jahren in den Schwarzwald nach Gutach, seiner Wahlheimat. Im Schwarzwald bemerkte er die tiefe Heimatverbundenheit der Menschen – sichtbar auch in der Gutacher Tracht (schwarze Kleider, weiße Blusen, roter Bollenhut). Einen roten Bollenhut hatten Frau Wald und Frau Hoffmann auch wieder für unsere Sechstklässler dabei.
Wilhelm Hasemann blieb der Geburtsstadt Mühlberg eng verbunden. Es gab regen Briefverkehr mit den Familien, dokumentiert in einem Buch, das anlässlich seines 100. Todestages von seiner Enkelin veröffentlicht wurde. Der Schwarzwald ließ ihn nicht mehr los, er liebte die Landschafts- und Porträtmalerei – und wurde später Ehrenbürger von Gutach. In der Zwischenzeit feiern wir in diesem Jahr dank Wilhelm Hasemann bereits „35 Jahre Städtepartnerschaft“ zwischen Mühlberg und Gutach im Schwarzwald. Eine Delegation aus Gutach wird dazu am Kinderfestwochenende unser Mühlberg besuchen.
Vielen Dank an Frau Wald und Frau Hoffmann für diese spannende Kunststunde!
Unser Dank geht auch an die Gemeindeverwaltung Gutach, die unseren Sechstklässlern wieder Souvenirs und Info-Material zu Professor Hasemann und der Schwarzwaldgemeinde Gutach zuschickte.
Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse
der Grundschule Mühlberg/Elbe
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