Schulprogramm

Bildungsauftrag

Unser pädagogisches Schulprogramm orientiert sich an den Anforderungen des Brandenburgischen Schulgesetzes und der Grundschulverordnung sowie den Rahmenlehrplänen für die Grundschule. Mit dem Eintritt in die Grundschule beginnt für alle Kinder ein neuer bedeutender Lebensabschnitt. Sie finden bei uns einen Lebens- und Lernraum vor, in dem sie ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend wachsen können. Wir begleiten und unterstützen die Kinder, ihre natürliche Lernfreude zu bewahren, weiter zu entwickeln und dabei selbstständig als auch voneinander zu lernen. Durch ermutigende und fördernde Hilfe wollen wir die Kinder zu Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft führen und somit Grundlagen für die weitere Schullaufbahn schaffen. Handlungsorientiertes, entdeckendes Lernen auch im Rahmen freier Arbeit und Wochenplanarbeit stellt einen wichtigen Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit dar.

 

Erziehungsauftrag

Neben unserem Bildungsauftrag nimmt der durch veränderte gesellschaftliche und familiäre Strukturen stärker werdende Erziehungsauftrag zunehmend Zeit und Raum ein. Dadurch werden immer mehr Probleme in die Schule getragen. In Zusammenarbeit mit dem Elternhaus sollten wir dafür Sorge tragen, dass die Kinder im Rahmen verbindlicher Schulregeln Werte eines sozialen, gewaltfreien Miteinanders erfahren und verwirklichen.

 

 

Situationsbeschreibung der Schule

 

Mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 entstand aus der Grund- und Gesamtschule des Amtes Mühlberg/Elbe mit insgesamt 3 Schulteilen die Grundschule der Stadt Mühlberg/Elbe am Standort An der Postsäule 10-12.

Der Schulträger ist die Stadt Mühlberg/Elbe.

 

Der Unterricht findet seitdem in einem Schulgebäude am Stadtrand von Mühlberg/E. in der Nähe eines kleinen Parks statt.

 

Der Schulbezirk unserer Schule erstreckt sich über die Stadt Mühlberg/Elbe mit den Ortsteilen Altenau, Brottewitz, Fichtenberg, Koßdorf, Martinskirchen und Mühlberg/Elbe sowie den Gemeindeteilen Altbelgern, Borschütz, Gaitzsch, Köttlitz, Lönnewitz, Schweditz, Weinberge und Wendisch-Borschütz. Auf Grund der gewünschten Schulortnähe und der immer weiter werdenden Schulwege durch Schulschließungen besuchen uns auch, auf der Grundlage eines genehmigten Pflichtschulwechsels, Schülerinnen und Schüler aus dem Schulbezirk Bad Liebenwerda.

 

Die Schule wird als ein- und zweizügige Grundschule geführt. Im Schuljahr 2011/2012 besuchen 164 Schülerinnen und Schüler unsere Einrichtung (s. amtliche Schulstatistik Schuljahr 2011/2012). Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes des Einwohnermeldeamtes vom Oktober 2007 zeigt eine jährliche Eingangsschülerquote auf, welche das Fortbestehen der Grundschule als gesichert erklärt.

 

Laut Einschulungszahlen entsprechend der Geburtenentwicklung in der Fortschreibung des o. g. Schulentwicklungsplanes für den Zeitraum der Schuljahre 2008/2009 bis 2011/2012 werden in der Grundschule Mühlberg/E. in den nächsten Jahren folgende Schulanfänger eingeschult:

 

Schuljahr

Schulanfänger

Schüler insgesamt

2007/2008

23

173

2008/2009

31

179

2009/2010

30

183

2010/2011

31

182

2011/2012

27

176

2012/2013

25

165

2013/2014

23

164

 

 

Daraus ist zu ersehen, dass eine kontinuierliche pädagogische Arbeit fortgesetzt werden kann und der Schulstandort sicher ist.

 

In den Jahrgangsstufen 1 bis 6 lernen die Schülerinnen und Schüler in Regelklassen im Klassenverband. Darüber hinaus werden einige Schüler integrativ nach dem Rahmenlehrplan der allgemeinen Förderschule unterrichtet.

Der Unterricht erfolgt im Rahmen der gültigen Stundentafel. Nach dem Unterricht erfolgt die Betreuung durch die Kindertagesstätten in Mühlberg und Koßdorf.

 

Kindgerechter Schulraum

 

 

Einrichtung der Klassenräume

 

  • Mobiliar, Ablagemöglichkeiten, Klassenraum zum Wohlfühlen, Lernanregungen bietend

 

Schulhofgestaltung

 

  • vielfältige Spielmöglichkeiten bietend, Rückzugsmöglichkeiten, wie z.B. Bänke zum Ausruhen, Tischtennisplatten, Klettergerüst, Balancierbalken

 

Zeitliche Strukturierung des Schultages

 

  • Frühstückszeit, 2 Hofpausen, während 2. Hofpause auch Möglichkeit der Schulspeisung im Speiseraum

 

 

Kindgerechtes Unterrichtsangebot

 

  • Anschauungsmaterialien, Medien, Differenzierungsmaterial

  • Teilgruppenunterricht, Arbeitsgemeinschaften, Fördermaßnahmen, Ersatzklassenregelung (für den Vertretungsfall)

  • Fachräume

 

Formen des Zusammenlebens in der Schule

 

  • Feste und Veranstaltungen

  • Grundschulfest, Projekttag, Projektwoche, Sportfest, Fasching, Weihnachtsfeier

  • Ausflüge, Klassenreisen

  • unterrichtsbegleitende Aktivitäten

  • Projekte zur Verkehrserziehung, Busschule, Besuch der Bibliothek, Besuch der Feuerwehr, Stadtführung mit Frau Bauer, Fahrradrallye, Tümpeln, Coolness-Training

  • Informationsveranstaltung der zukünftigen Erstklassen-Eltern

  • Informationsveranstaltung für Eltern und Schüler der 4. Klassen zur Schulstruktur im Land Brandenburg

  • Informationsveranstaltung für Schüler der 6. Klassen und deren Eltern zur weiterführenden Schullaufbahn

  • Betreuung im Hort

 

Zusammenarbeit mit Eltern

 

  • Offener Austausch mit Eltern und Lehrer/innen

  • Einbeziehung der Eltern

  • bei Schulaktivitäten, z.B. Sport- und Grundschulfesten, Projekten, Ausflügen

  • auch bei Arbeiten an der Schule, z.B. Umgestaltung des Schulhofes

 

Weitere Formen der Unterrichtsorganisation

In den Jahrgangsstufen 1 und 2 wird die Begegnung mit der fremden Sprache für den Bereich Englisch angeboten. Die Begegnungssprache Englisch ist mit dem Lernbereich Sachunterricht quantitativ und inhaltlich gekoppelt. Es finden wöchentlich 3 Begegnungssequenzen mit einem Umfang von 10 bis 20 Minuten statt.

 

In der Jahrgangsstufe 3 erfolgt die Schwimmausbildung in Form von Blockunterricht über einen Zeitraum von 14 Tagen. Zu Beginn der 4. Klasse findet die Radfahrausbildung in Kooperation mit der Polizei statt.

 

Das Fach Lebensgestaltung - Ethik - Religionskunde (LER) wird von einem Fachlehrer, der als Gastlehrer in unsere Schule kommt, unterrichtet. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 erhalten diesen Unterricht in einer wöchentlichen Einzelstunde. Parallel zum Fach LER findet der evangelische Religionsunterricht durch eine Gemeindepädagogin statt.

 

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, sehr langer Weg zur und von der Sporthalle, wird der Sportunterricht im 14-tägigen Wechsel mit einem zweiten Fach erteilt. Die wöchentliche Stundenzahl für Sport weicht deshalb von der Kontingentstundentafel ab. Über den Zeitraum von 2 Unterrichtswochen wird die vorgeschriebene Wochenstundenzahl wieder erreicht. Die Klassen 1a, 3b, 5a, 6a haben in der ungeraden Woche 4 Stunden und in der geraden Woche 2 Stunden Sport. Die Klassen 2a, 2b, 3a, 4a, 4b haben in der ungeraden Unterrichtswoche 2 Stunden und in der geraden Woche 4 Stunden Sport.

 

Die Koppelung mit dem 2. Fach erfolgt in den Jahrgangsstufen 1, 2, 4, 5 und 6 mit Deutsch.